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Espaņola
Eine besondere Attraktion Españolas ist die große Brutkolonie der Galápagos-Albatrosse. Hier brütet fast die gesamte Weltpopulation dieser Vögel mit etwa 12 000 Paaren. Durch die Bemühungen der Charles-Darwin-Forschungsstation konnte die Española-Unterart der Galápagos-Riesenschildkröte vor dem Aussterben bewahrt werden. Der künstlich ausgebrütete Nachwuchs der letzten Exemplare bevölkert inzwischen wieder die Insel, ist aber selten zu sehen. Pflanzen: Grabowskien, Peruanische Melden, Mezquite-Sträucher, Kleiner Bocksdorn*, Salzbüsche, Cacabus miersii, Galápagos-Sesuvien*, Sporobolus virginicus. Tiere: Galapagos-Seelöwe*, Hood-Spottdrosseln*, Meerechsen*, Galápagos-Bussard*, Lavaechsen*, Blaufußtölpel, Maskentölpeln, Galápagos-Albatrosse*, Rotschnabel-Tropikvögel, Gabelschwanzmöwen*, Galápagos-Tauben*, Goldwaldsänger, Galápagos-Schlangen*, Galápagos-Riesenschildkröten*, 3 Arten Darwinfinken*, Rote Klippenkrabben. *=endemisch Besuchspunkte: An der Punta Suárez ist ein ca. 2 km langer etwas beschwerlicher Rundwanderweg erschlossen, auf dem sich ausgezeichnete Möglichkeiten zur Beobachtung der Vogelwelt Españolas eröffnen. Der Weg führt durch Kolonien von Blaufuß- und Maskentölpeln, dann an den Galapagos-Albatrossen vorbei zum Blasloch. An den südlichen Klippen gibt es Seevögel zu sehen, unterwegs Hood-Spottdrosseln, Lavaechsen und Darwinfinken. Die Gardner Bay im Südosten der Insel ist ein idealer Platz, um die Galápagos-Seelöwen zu beobachten, die in großen Kolonien am weißen Sandstrand liegen. Hier kann man einen Strandspaziergang unternehmen, baden und schnorcheln. |